Weihnachtsgruß






 Liebe Freunde des Hauses Königstein in Ockstadt!


Mit dem Jahr 2022 geht ein mehr als denkwürdiges Jahr zu Ende. Zum Glück haben dieses Jahr die einschränkenden Maßnahmen, die der Eindämmung eines Virus dienen sollten, und unser gesellschaftliches Zusammenleben in gemeinschaftsstiftenden Begegnungen in Familie, öffentlichen Veranstaltungen und sogar das gottesdienstliche Geschehen stark getroffen hatten, weitgehend ein Ende gefunden. So konnte auch erfreulicherweise die schon länger geplante Wienfahrt stattfinden, die für alle Beteiligten als Lichtblick dieses Jahres in Erinnerung bleiben wird.
Andererseits hat das Kriegsgeschehen in der Ukraine uns allzu deutlich vor Augen geführt, dass Krieg, und die damit einhergehenden von vielen unseren Lesern als schmerzlich erlebte Schicksalsschläge wie Tod, Zerstörung, Flucht und Vertreibung, nicht endgültig der Vergangenheit angehören, sondern schreckliche Begleiterscheinungen einer Verführung zum Bösen sind, der die Menschen aufgrund ihrer menschlichen Gebrochenheit immer wieder ausgeliefert sind. 


Zudem droht Energieknappheit und die Inflation beginnt sich schon in so manchem Portemonnaie schmerzlich bemerkbar zu machen.
Als Priester und Vorsitzender des Institus für Kirchengeschichte von Böhmen-Mähren-Schlesien darf ich Ihnen deshalb trotz aller Widrigkeiten und Ungewissheiten, die uns auch in das kommende Jahr begleiten werden, meine herzlichsten Segenswünsche aussprechen. Für das Neue Jahr wünsche ich allen Lesern der Mitteilungen des Hauses Königstein, dass uns Gottes Engel die rechten Wege zeigen und dass Gott uns in allen Nöten in seine Arme schließen möge. Ich wünsche uns allen, dass wir bewahrt bleiben mögen vor aller Heimtücke, dass wir die Kraft erhalten, aufzustehen, wenn wir gefallen sind, dass wir getröstet werden, wenn wir trauern müssen und schließlich, dass Gott den Verantwortlichen in Politik und im öffentlichen Leben unseres Landes die nötige Weisheit schenke, uns durch diese Krise zu führen.


Ein Weihnachtslied aus dem Ende des 18. Jahrhunderts, das in seiner Melodieführung sehr an böhmische Hirtenweisen erinnert, möge uns mit seinen trostvollen Aussagen in das Neue Jahr begleiten.
Ihr Hirten erwacht vom Schlummer der Nacht!


Nach Trübsal und Leiden
verkündet euch Freuden
der Engel, der Botschaft vom Himmel gebracht.
Der Himmlische spricht: „O fürchtet euch nicht!
Ich künde euch Freude:
Erschienen ist heute
Im finsteren Tale das göttliche Licht.


O eilet geschwind! Ihr findet das Kind,
ihr findet das Leben.
Es ist euch gegeben
der Heiland, der allen den Himmel gewinnt.“
Ihr Menschen, erwacht! Die heutige Nacht,
sie gibt euch den Frieden,
den Jesus hienieden
der Welt als ihr Heiland und Retter gebracht.


Der Glaube an den Heiland, der uns den Himmel gewinnt und den Frieden bringen will, möge Sie alle gestärkt und zuversichtlich in das Neue Jahr gehen lassen.


Ihr Pfarrer Dr. Helmut Gehrmann




 

Aus den  Mitteilungen können Sie entnehmen, dass wir 2022 Neuwahlen hatten. Herr Pachl wurde als 2. Vorsitzender gewählt.







 




 




 





 

 




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